The Australian Pink Floyd

Jan Termath
Fotograf


Anne Thiry
Redakteurin


30.03.2017


The Australian Pink Floyd

Barclaycard Arena, Hamburg

Die AUSTRALIAN PINK FLOYD SHOW weckt generationsübergreifend große Erwartungen bei allen Pink-Floyd-Fans und diese gilt es nun zu erfüllen.

Die nicht ausverkaufte Barclaycard Arena erscheint in den vorderen Rängen eher leer. Das Publikum besteht größtenteils aus der Generation 50+, die in nostalgischen Erinnerungen an die Originalband schwelgen möchte, was bei einer meisterlich eingespielten Coverband wie dieser kein Problem darstellen dürfte.

Das Spektakel beginnt überraschenderweise mit einer nicht gut abgestimmten Video- und Lichtshow, die anscheinend für größere Hallen konzipiert wurde. Die Videosequenzen auf der kreisrunden Leinwand sind politisch angehaucht und unterstreichen den Charakter von Songs wie ‚Time‘ oder ‚Money‘. Dieses Konzept umfasst den gesamten Ablauf, wodurch es über einige Strecken zäh und langatmig wirkt.

Die Band ist bestens eingespielt und gibt sich mit allerhand Instrumentenwechseln Mühe, die Musiker selbst und das Publikum bei Laune zu halten. Selbst David Gilmore sagte einst über diese Band: „Die sind besser als wir.“ Leadsinger Chris Barnes (nicht zu verwechseln mit dem Six-Feet-Under-Grunzer) ist in ...

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