Northlane Hellions The Acacia Strain Volumes

Jan Termath
Fotograf


Jazz Styx
Redakteur


22.10.2015


Northlane

|| Hellions || The Acacia Strain || Volumes ||

Hamburg

Für Konzerte aus den Core-Genres ist das Logo in Hamburg eine der lohnendsten Adressen. So spielen auch heute wieder vier Bands mit Metalcore-Klängen in der niedrigen Location, deren Bühne genau dort eine Säule besitzt, wo der Sänger intuitiv am liebsten stehen würde: NORTHLANE haben VOLUMES, THE ACACIA STRAIN und HELLIONS mitgebracht.

HELLIONS machen den Start und liefern einen punkigen Hardcore mit progressiven Tendenzen, auch in Richtung Metalcore, dessen mitunter groovige Verspieltheit zwischen dem Moshen auch zum hüftbetonteren Tanzen einlädt. Die Australier tragen jedoch einen kaum passenden Namen, denn dessen Bedeutungen reichen von „Satansbraten“ bis „Geschöpf der Hölle“. Der Vergleich mit einem Kind von schlechtem Charakter hat etwas Lächerliches und für die höllischere Bedeutung musizieren sie im falschen Genre. Vereinzelt fuchteln Violent-Dancer herum, da es vor der Bühne noch recht leer ist. So fordert Sänger Dre Faivre die nordisch zurückhaltenden Besucher immer wieder auf, sich der Bühne zu nähern. Daneben wird er nicht müde zu wiederholen, dass doch bitte alle „a good time“ haben sollen und das „Enjoy yourself!“ wirkt spätestens nach der zehnten Erwähnung etwas zwanghaft. HELLIONS für zuhause gibt es mit dem 2015er Album „Indian Summer“.

Nach der Aufwärm-Einlage der HELLIONS, gibt es bei THE ACACIA STRAIN so richtig aufs Maul … mit Anlauf … mit einem Baseballschläger … mit Nägeln dran. Ein postapokalyptisches Horrorsound-Intro wird von einem dämonischen Todesschrei gefolgt. War eben noch ...

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