Heathen Rock Kryptonite Wolves Den Whiskey Hell Ctulu Rabenwolf

Jan Termath
Fotograf


Jazz Styx
Redakteur


20.02.2016


Heathen Rock

|| Kryptonite || Wolves Den || Whiskey Hell || Ctulu || Rabenwolf ||

Rieckhof, Hamburg

Erneut wurde im Hamburger Rieckhof zum „HEATHEN ROCK Festival“ geladen. Der Veranstaltungsort hat eine vielleicht etwas zu helle Ausstattung für die teilweise sehr düsteren Klänge, die hier heute erklingen sollen, aber der ungewöhnliche, gestufte Aufbau schafft viele gute Gelegenheiten, vor allem auch mal von oben Blicke auf die Bühne zu werfen. Auf der treten heute zwölf Stunden lang vorwiegend Bands aus den Richtungen Black Metal und Hard Rock auf.

Am frühen Samstagmorgen um gerade mal zwölf Uhr reiben sich die meisten müden Metaller noch den Schlaf aus den Augen und erschrecken sich vor der eigenen noch vom Vortag nachklingenden Bierfahne, als KRYPTONITE die Bühne des sich langsam füllenden Rieckhofs betreten. Fürchtet man sich nicht allzu sehr vor optisch orientierten Klischeeschubladen, dann präsentieren sich einem ein Gitarrist wie aus dem romantischen Post-Grunge, ein Gitarrist wie aus dem oldschool Blues Rock, ein Bassist wie aus dem Screamo, ein Drummer wie aus dem Punk Rock und ein Sänger wie aus dem Post-Metalcore. Die fünf Musiker bringen jedoch einen Hard Rock mit, der das Genre vielleicht nicht neu erfindet, es mit interessanten Gitarrensoli und einer hervorhebenswerten Stimme aber bestens bedient. Doch abgesehen von der Musik selbst erscheinen sie nicht wirklich wie eine Einheit, da die Interaktion untereinander nahezu fehlt – und die mit dem Publikum leider auch weitgehend. Allerdings bleibt bei KRYPTONITE die Freude an gutem Hard Rock – bei den Musikern wie den Menschen vor der Bühne.

WOLVES DEN, oder: Wie schon beim Check des Mikrofons modrig hassgequälte Stimmbänder Todesangst verbreiten. In blauen Nebel gehüllt beginnt ein Riese ...

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