Caliban Dream On, Dreamer Any Given Day Bury Tomorrow

Jan Termath
Fotograf


Jazz Styx
Redakteur


13.01.2015


Caliban

|| Dream On, Dreamer || Any Given Day || Bury Tomorrow ||

Markthalle, Hamburg

Das Auftaktkonzert der „Ghost-Empire“-Tour findet in der Hamburger Markthalle statt. Das gleichnamige Album von CALIBAN konnte bereits eine beeindruckende Spannweite von ohrenbetäubender Härte bis zu tiefster Emotionalität vorweisen. Passend dazu begleiten drei Bands mit einem ähnlichen Spektrum die Metalcore-Giganten: ANY GIVEN DAY, DREAM ON, DREAMER und BURY TOMORROW. Dieser Abend verspricht, ein hervorstechendes Erlebnis zu werden.

Der Konzertsaal der Hamburger Markthalle hat durch ihre nach hinten und außen aufsteigenden Stufen den Charakter einer Arena, die zu Beginn des Abends bestenfalls zu einem Fünftel gefüllt ist. Um Punkt 19 Uhr stürmen ANY GIVEN DAY die Bühne und gehen trotz anfangs kleinerer akustischer Schwierigkeiten von 0 auf 100 in nur einem Wimpernschlag. Nichts könnte besser passen als das im zweiten Song „Darkness Within“ geschriene „Wake Up“. Die Präsenz von Dennis Diehl, einem Tier von Frontmann, fügt sich perfekt in den gewaltigen Death Core, der das kleine Publikum zu dem macht, was diese Arena verdient: zu Kriegern. Die anfängliche Bewegungsarmut der faulen Kadetten wird nach weniger als zehn Minuten durch die Befehle des respekteinflößenden Ausbilders in eine kleine, aber nicht minder ansehnliche Schlacht verwandelt. Spätestens als ANY GIVEN DAY in ihrer Version von Rhiannas „Diamonds“ zur ersten Wall of Death des Abends aufrufen, erwecken sie den Kampfgeist in der Arena. In perfektem Einklang zu dieser Stimmung erklingen die Worte „What doesn’t kill makes me more strong“ aus „The Beginning Of The End“, bevor ANY GIVEN DAY mit „Possession“ ihren Auftritt wie ihr einziges Album „My longest ...

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