Boysetsfire Great Collapse Silverstein

Jan Termath
Fotograf


Christopher Schmidt
Redakteur


01.10.2015


Boysetsfire

|| Great Collapse || Silverstein ||

Docks, Hamburg

Bei herbstlichem Wetter laden BOYSETSFIRE zur innerwöchentlichen Party in das  altehrwürdige DOCKS. Vor dem Konzerthaus sammeln sich die ersten Gäste. Das Bier fließt, lächelnde Gesichter. Die Vorfreude ist den Wartenden nicht aus dem Gesicht zu blasen. Mit im Gepäck: SILVERSTEIN und GREAT COLLAPSE.

Letztere eröffnen diesen vielversprechenden Abend. Äußerst energiegeladen gehen die fünf Herren aus Los Angeles zu Werke. GREAT COLLAPSE mischen so einige Musikstile und bieten sich als Support der Post-Hardcore-Hauptacts gerade zu an. Dennoch füllt sich der signifikante Kuppelsaal nur langsam und nickende Köpfe sucht man vergebens. Allein durch die wilden Sprungeinlagen Thomas Barnetts, dem Frontmann von GREAT COLLAPSE, steigt die Raumtemperatur kontinuierlich an. Man spürt, hier sind erfahrene Saitenzupfer und Fellschläger am Werk. Die Gruppe setzt sich aus ehemaligen, sowie aktiven Musikern der Gruppen RISE AGAINST, COMEBACK KID, SET YOUR GOALS, STRIKE ANYWHERE und DEATH BY STEREO  zusammen. Der Auftritt endet mit versöhnlichem Applaus und die steigende Vorfreude auf den ersten Hauptact des Abends ist zu spüren.

SILVERSTEIN übernehmen das Ruder und an das großzügige Raumangebot und steife Nacken erinnert nichts mehr. SILVERSTEIN zeigen viel Spielfreude, Animationskünste und eine fehlerfreie musikalische Darbietung. Moshpits sprießen aus dem Boden, die Menge klatscht, johlt, singt, tanzt und drängt sich Richtung Bühne. Wünschenswerter könnte die Stimmung kaum sein, der Wochentag ist bereits jetzt ...

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